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Servicemeldung

TNS-Emnid-Studie: We are family! – Familie und Partner stehen hoch im Kurs

  • Die Familie spielt für zwei Drittel der Deutschen nach wie vor eine wichtige Rolle (67 %)

  • Knapp 90 % der 30- bis 39-Jährigen verbringen den größten Teil ihrer Freizeit mit dem Partner oder der Familie

  • Singles sind am liebsten mit Freunden und Bekannten zusammen

 

Bochum, 20.07.2017 – Egal ob Patchwork, in wilder Ehe, zu Zweit oder im großen Kreis: Familie und Partner sind den Deutschen die liebste Begleitung, wenn es um die Gestaltung ihrer Freizeit geht. Das ergab eine repräsentative Verbraucherumfrage von Vonovia, einem der führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Für die TNS-Emnid-Studie wurden im Zeitraum von 6. bis 7. Juli 2017 über 1000 Personen aus allen Alters- und Berufsgruppen sowie verschiedenen Regionen des Landes befragt – mit interessanten Ergebnissen. So verbringen z. B. 67 Prozent der Deutschen den größten Teil ihrer Freizeit bevorzugt mit der Familie bzw. dem Partner.

 

Wohlfühlen im Kreise der Familie

 

Zwar hat sich in Deutschland die traditionelle Rollenverteilung innerhalb der Familie im Laufe der letzten 50 Jahre stark gewandelt, dennoch bilden Eltern, Großeltern und Partner nach wie vor den Kern des Zusammenlebens. Die Familie ist ein wesentlicher Bestandteil von kultureller und sozialer Identität und beeinflusst die Lebensgestaltung der Menschen. Das spiegelt auch die Emnid-Umfrage wider. So legt vor allem die Altersgruppe der Familien, bei denen die meisten minderjährigen Kinder leben, Wert auf die Gemeinschaft. 89 Prozent der Bevölkerung zwischen 30 und 39 Jahren verbringen ihre freie Zeit bevorzugt im Kreise ihrer Lieben. Während es bei den 40- bis 59-Jährigen 72 bzw. 73 Prozent und bei der 60+-Generation 65 Prozent sind, fällt dieser Wunsch nur bei den 14- bis 29-Jährigen mit 44 Prozent stark ab.

 

Insbesondere in Zeiten des Wandels und der Unsicherheit wächst das Bedürfnis, einen Lebenspartner zu finden und mit ihm zusammen zu sein. Trotz zunehmender Individualisierung lebt die Mehrzahl der Deutschen in klassischen Partnerschaften und fühlt sich als Paar oder Familie am wohlsten. Entsprechend hoch ist das Bedürfnis, die wertvolle Freizeit gemeinsam zu verbringen. Das gilt für alle Bevölkerungsgruppen und Bildungsschichten, ob mit mittlerem Bildungsabschluss (70 %), Abi oder Uni (69 %) oder mit Volks-/Hauptschule (64 %).

 

Größere Differenzen ergab die Emnid-Untersuchung aber in Bezug auf das Einkommen: So gehört die Gruppe mit 3000 bis 3500 netto im Monat mit 83 Prozent zur stärksten Familienfraktion. Während die Verdiener mit 1000 bis 1500 Euro (47 %) ihre Freizeit auch gern mit Freunden bzw. Bekannten verbringen (35 %). Bei den Geringverdienern unter 1000 Euro (59 %) ist indes auch die Quote derjenigen, die den Feierabend und die Wochenenden allein verbringen, mit 25 Prozent am höchsten.

 

Singles legen Wert auf Freunde und Bekannte

 

Ähnlich sieht es bei den Lebensformen im Haushalt aus. Bei den Singles ist der Anteil derjenigen, die ihre freie Zeit mit Freunden und Bekannten verbringen, am größten (39 %). Erst an zweiter Stelle rangieren Partner bzw. die Familie (33 %) und 25 Prozent sind in der Freizeit allein. Am meisten aufeinander fixiert sind 2-Personen-Haushalte (83 %), während bei großen Familien ab vier Bewohnern die gemeinsame Freizeitplanung mit 73 Prozent erwartungsgemäß hoch ausfällt. Interessant: Die Berufstätigen legen mehr Wert auf gemeinsame Familienaktivitäten (74 %) als Menschen, die nicht arbeiten (58 %). Hier stehen vor allem Freunde und Bekannte mit 30 Prozent hoch im Kurs.

Nur kleinere Differenzen gibt es indes bei Männern (63 %) und Frauen (70 %)  sowie Menschen aus Ost- (72 %) bzw. Westdeutschland (65 %). Nach Bundesländern betrachtet, scheint der Familiensinn in Bremen (99 %) am stärksten ausgeprägt zu sein. Aber auch in Sachsen-Anhalt (87 %), Berlin (83 %) und Mecklenburg-Vorpommern (81 %) spielt die gemeinsame Freizeitgestaltung mit Partnern bzw. der Familie eine große Rolle. Schlusslichter bilden Schleswig-Holstein (48 %), Brandenburg (53 %) und Hamburg (58 %).


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