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TNS-Emnid-Studie: Sofa, Schrank & Co. via Mausklick – Möbelkauf im Internet wird immer attraktiver

  • 42 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, Möbel im Internet zu bestellen

  • Trend der Zukunft: 87 Prozent der Schüler empfinden Online-Shopping rund um Sofa, Schrank & Co. als Option

  • Für rund zwei Drittel der Singles (69 %) und Paare (65 %) kommt der Möbelkauf im Netz nicht in Frage

Bochum, 26.09.2017. Der Kauf via Klick boomt. Immer mehr Menschen ordern die Dinge des täglichen Gebrauchs im Internet. Aber nicht nur Fashion, Freizeitartikel, Bücher und Home Electronics gewinnen an Bedeutung, auch die Einrichtung wird zunehmend online geordert. Neben Accessoires, Lampen und Haustextilien kommen jetzt immer öfter Sofas, Schränke, Küchen und Bäder kartonverpackt ins Haus.

Aber wie sieht es der Verbraucher? Will er wirklich in Möbeln leben, die er zuvor nicht in Augenschein genommen hat? Hier gehen die Meinungen auseinander. Immerhin vier von zehn deutschen Verbrauchern (42 %) könnten sich vorstellen, Möbel im Internet zu bestellen, für 58 Prozent kommt es jedoch nicht in Frage. Das ergab eine repräsentative Verbraucherumfrage von Vonovia, einem der führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Für die TNS-Emnid-Studie wurden im Zeitraum vom 3. bis zum 4. August 2017 über 1000 Personen aus allen Alters- und Berufsgruppen sowie verschiedenen Regionen des Landes befragt.

Frauen finden die Idee, Möbel im Netz zu kaufen, attraktiver als Männer

Die Ergebnisse sind sehr interessant: So scheinen in Deutschland z. B. die Damen des Hauses in Sachen Einrichtung internetaffiner als die Herren zu sein. 44 Prozent der Frauen haben gegen die Möglichkeit, Sofa & Co. via Mausklick zu bestellen, nichts einzuwenden. Bei den Männern kommt Möbel-Shopping im Netz nur für 39 Prozent in Frage. Auch bei dem Vergleich zwischen Ost und West spaltet sich die Meinung der Konsumenten: Lediglich 36 Prozent der Menschen in Ostdeutschland würden ihre Möbel im Internet einkaufen, während es im Westen immerhin 43 Prozent sind.

Junge Möbelkäufer ordern öfter im Netz

Kaum Überraschungen gab es bei der Analyse nach Altersgruppen. Wie erwartet sind die jungen Einkäufer am stärksten mit dem Shopping im Netz vertraut. So finden es 61 Prozent der Möbelkäufer zwischen 14 und 29 Jahren völlig in Ordnung, ihre Einrichtung online zu bestellen. Gefolgt von den 30- bis 39-Jährigen (57 %) und den 40- bis 49-Jährigen (49 %). Eine große Lücke klafft dann allerdings zur Generation 50+: Nur noch 40 Prozent der Verbraucher zwischen 50 und 59 Jahren bzw. 19 Prozent der über 60-Jährigen können sich vorstellen, ihre Möbel im Internet zu ordern.

Bei der Nutzung neuer Medien liegen Schüler besonders weit vorn. Für 87 Prozent dieser Gruppe sind Käufe im Internet selbstverständlich. Neben dem Alter scheint auch der Bildungsgrad beim Umgang mit neuen Medien eine Rolle zu spielen. 50 Prozent der Befragten mit Abitur oder Universitätsabschluss wären bereit, Möbel im Internet zu ordern. Ganz anders sieht es bei Verbrauchern mit mittlerem Bildungsabschluss (34 %) oder Volks- bzw. Hauptschule (35 %) aus: Hier ist die Netzaffinität deutlich geringer.

Singles und Paare kaufen Sofa & Co. gern stationär

Interessant ist indes die Betrachtung nach Lebensformen im Haushalt. So legen z. B. zwei Drittel der Singles Wert darauf, ihre Möbel vor dem Kauf persönlich zu begutachten. Nur 31 Prozent können sich vorstellen, im Netz zu ordern. Ähnlich sieht es bei den Paaren aus (34 %). Ein komplett anderes Bild zeigt sich bei größeren Gemeinschaften. Für 55 Prozent der 3- und 4+-Personen-Haushalte ist der Möbelkauf im Internet eine durchaus vorstellbare Option.

Größere Unterschiede ergab die Emnid-Untersuchung auch bezüglich des Einkommens: So gehört Online-Shopping für die einkommensstärkste Gruppe mit mehr als 3.500 Euro netto anscheinend schon zum Alltag. 59 Prozent können sich vorstellen, ihre Möbel via Klick zu kaufen. An zweiter Stelle rangieren Verdiener mit 3.000 bis 3.500 Euro (52 %) gefolgt von den Einkommensklassen 1.500 bis 2.500 Euro (40 %). Schlusslicht bilden die Geringverdiener mit weniger als 1.000 Euro (31 %) netto.

Nach Bundesländern betrachtet, leben die stärksten Internet-Fans in Berlin: 57 Prozent finden dort die Idee, Möbel online zu kaufen, akzeptabel. An zweiter Stelle folgen die Hessen (52 %) und den dritten Platz belegen die Hamburger (50 %). Am wenigsten Spaß am Onlinekauf rund um die Einrichtung haben die Schleswig-Holsteiner (24 %), die Thüringer (24 %) und die Brandenburger (25 %).


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