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Jeden Zentimeter nutzen – Tipps für kleine Bäder

  • Auf bunten Farbmix verzichten
  • Ecken und Nischen als Stauraum nutzen
  • Ordnung halten
Bochum, 30.01.2018. Zahnputzbecher, Tagescreme, Bürste und Haargel: Die schmale Ablage über dem Waschbecken ist randvoll mit bunten Flaschen, Tiegeln, Dosen und sonstigen Utensilien für die tägliche Hygiene. Auf dem winzigen Regalbrett daneben droht der bunte Handtuchstapel zu kippen und in der Ecke auf dem Boden wächst der Wäscheberg. Wer ein kleines Bad besitzt, klagt oft über Platzmangel. Praktisch und übersichtlich ist das so aber nicht und schön schon gar nicht. Wer aber einige Tipps beherzigt, kann das Beste aus dem verfügbaren Raum herausholen und daraus einen Wohlfühlort schaffen.

Natürliche Materialien wirken warm und gemütlich

Sehr komfortabel ist es natürlich, wenn das Bad noch nicht fertig ist oder komplett umgebaut werden soll und man daher noch Einfluss auf die Gestaltung hat. Mit einer cleveren Auswahl und Anordnung der Ausstattungselemente kann man die kleine Fläche kaschieren. „Betonen Sie die Einheit des Raumes, ohne ihn weiter zu unterteilen“, rät Bettina Benner, Pressesprecherin von Vonovia, Deutschlands größtem Immobilienunternehmen. „Quer stehende Elemente und Möbel wirken wie eine Barriere.“ Sind Wand und Boden optisch identisch oder komplett durchgefliest, wird diese Einheit noch zusätzlich betont. Badelemente aus natürlichen Materialien wie Holz und Stein werten das Bad auf, Glas wirkt luftig und offen.

Bei der Wahl der Fliesen gilt generell: Große Fliesen mit engen Fugen strecken den Raum. Und ein dunkler Boden kombiniert mit hellen Wänden öffnet den Blick nach oben. Oft wird bei kleinen, gedrungenen Räumen zu hellen Farben geraten. Doch wenn alles klinisch weiß gehalten ist, wirkt das Bad schnell kalt und ungemütlich. Die Lösung: Setzen Sie Akzente, die den Blick auf sich richten, etwa mit kleinen Mosaikfliesen in der Dusche oder einem farbigen Fliesenstreifen.

Schließlich steht und fällt die Atmosphäre des Raumes mit der Beleuchtung. „Mehrere Spots statt einer großen Deckenleuchte lenken den Blick“, sagt Benner. Für Helligkeit sorgen zudem Spiegel, deren reflektierende Oberfläche den Raum optisch weitet.

Zurückhaltend dekorieren

Zieht man in eine neue Wohnung ein, ist die Grundausstattung des Bades aber in der Regel gesetzt. Mit wenigen Mitteln kann man auch dies in einen behaglichen Ort verwandeln. Zunächst nutzen Sie den vorhandenen Platz optimal: Auch sogenannte „tote Ecken“ und Nischen kann man mit passenden Regalbrettern bestücken – ebenso die Wand über der Badezimmertür oder der Toilette. Dann sollte aber ein kleiner Trethocker in Reichweite sein, sonst sind diese hohen Stauräume unpraktisch. Wer den Waschbeckenrand frei halten will, hängt Seifenspender, Fönhalter oder Zahnputzbecher an die Wand. Eine feste Montage muss dabei nicht sein, denn Klebestreifen oder Saugnäpfe halten auch ganz gut.

Aber vor allem: Halten Sie Ordnung! Wild durcheinander gewürfelte Badutensilien wirken optisch unruhig und verbreiten einen Eindruck von Chaos. Das Bad wirkt noch kleiner, als es ist. Verstaut man Kosmetika und Co. in schlichten Körben, Kästen oder abgeschlossenen Schränken, wirkt der Raum aufgeräumt – und lässt sich zudem leichter putzen. Pflegemittel in unschönen Verpackungen lassen sich in einheitliche Tiegel umfüllen. Den Boden sollte man ebenfalls frei von Wäsche und herumliegenden Handtüchern halten, damit die Lauffläche nicht weiter begrenzt wird.

Wie so oft gilt: Weniger ist mehr. Lagern Sie keinen unnötigen Krimskrams im Bad, beschränken Sie sich auf wenige, miteinander harmonierende Farben und setzen Sie auf Einheitlichkeit und Ruhe. Ausgesuchte hübsche Accessoires als Blickfänger wie ein flauschiger Badteppich, ein (wasserfestes) Bild oder angenehm duftende Seife wirken dann umso schöner.


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